Nach den Sommerferien Unterricht ohne Abstandsregeln – Liveticker

Nach den Sommerferien Unterricht ohne Abstandsregeln – Liveticker
Kultusministerin Susanne Eisenmann (Foto: Regierung BW)

Die Ausbreitung des Coronavirus ist noch immer nicht gestoppt. Im Live-Ticker gibt es die aktuellen Entwicklungen und Zahlen.

  • Nach den Sommerferien Unterricht ohne Abstandsregeln

    Nach den Sommerferien sollen die Schüler in Baden-Württemberg wieder regulär unterrichtet werden – und zwar ohne Abstandsregeln. Kultusministerin Susanne Eisenmann stellte am Mittwoch in Stuttgart ihren Plan für den „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ ab September vor. Das Abstandsgebot soll entfallen. Der Unterricht soll sich aber soweit möglich auf die reguläre Klasse beschränken. Mehrtägige außerschulische Veranstaltungen werden noch nicht erlaubt. So könnten bei Ansteckungen die Infektionsketten nachvollzogen und unterbrochen werden.

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  • „Lernbrücken“ in den Sommerferien

    Die Corona-Krise hat den Schulen sowie den Schülerinnen und Schülern und ihren Familien viel abverlangt. Durch die Schulschließung waren die Schüler auf das Lernen zu Hause angewiesen. Dies hat vor allem bei leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern zu Lernlücken geführt. Das Kultusministerium bietet deshalb in den letzten beiden Sommerferienwochen Lern- und Förderkurse an. Diese „Lernbrücken“ sollen den Schülern ermöglichen, Stoff aufzuholen, Lerninhalte zu wiederholen und gezielt an Lernschwierigkeiten zu arbeiten, damit sie Anschluss halten können. Für das Förderangebot nimmt das Kultusministerium Ressourcen im Wert von rund 13 Millionen Euro in die Hand.

    Auch für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 des Isolde-Kurz-
    Gymnasiums soll es solche Lernbrücken geben, je nach Anmeldezahl unter Umständen mit anderen weiterführenden Schulen
    zusammen und nicht unbedingt im Schulgebäude des IKG. Die sogenannten „Lernbrücken“ finden in den letzten beiden Wochen der Sommerferien, also von Montag, 31.08.2020 bis Freitag, 11.09.2020 statt.Die Brückenkurse werden vermutlich nach folgendem Zeitschema ablaufen:
    9.00 – 10.00 Uhr: Deutsch – 10.15 . 11.15 Uhr: Mathematik – 11.30 – 12.30 Uhr: Englisch
    Der Anmeldeschluss ist der Mittwoch, 15.07. Das Formular wurde allen Eltern per E-Mail zugesendet.

    Hier gibt es weitere Informationen vom Kultusministerium–>
    Nach den Sommerferien Unterricht ohne Abstandsregeln - Liveticker

  • Bogy verschoben!

    Es wurde inzwischen entschieden, dass das BoGy-Praktikum erst im Juli 2021 stattfinden soll. Diejenigen, die für Oktober bereits einen Praktikumsplatz haben, sollen sich an ihr Unternehmen bzw. ihre Einrichtung wenden und dort anfragen, ob das Praktikum auf die Woche vom 12.-16.07.2021 verlegt werden kann.

  • Weitere 30 bestätigte Corona-Infektionen in BW

    Am Donnerstag gab es in Baden-Württemberg weitere 30 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 35.486, davon sind ungefähr 33.223 Personen wieder genesen. Es gab vier weitere COVID-19-Todesfälle, insgesamt sind es jetzt 1.830.

  • Sport ohne Abstandsregeln ab 1. Juli wieder erlaubt

    Ab 1. Juli darf in Baden-Württemberg Fußball, Handball, Basketball oder Volleyball wieder ohne die bisherigen Abstandsregeln gespielt werden. Dann ist grundsätzlich der Trainings- und Wettkampfbetrieb in Mannschafts- und Kontaktsportarten wieder möglich. Der Corona-Verordnung Sport zufolge, die zum 1. Juli in Kraft tritt, “darf von der Abstandsregel abgewichen werden, sofern das die für die Sportart üblichen Sport-, Spiel- und Übungssituationen erfordern”. Die Trainingsgruppen sollen möglichst nicht durchgemischt werden und maximal 20 Personen umfassen.

    Ein Überblick über alle Neuerungen:

    1. In Gruppen bis zu 20 Personen können die für das Training oder die Übungseinheit üblichen Sport-, Spiel- oder Übungssituationen ohne die Einhaltung des ansonsten erforderlichen Mindestabstands durchgeführt werden.
    2. In Sportarten, in denen durchgängig oder über einen längeren Zeitraum ein unmittelbarer Körperkontakt erforderlich ist (z. B. Ringen und Paartanz), sind jedoch möglichst feste Trainings- oder Übungspaare zu bilden.
    3. Sportwettkämpfe und Sportwettbewerbe sind – auch im Breitensport – in allen Sportarten wieder zulässig. Untersagt sind
    – bis einschließlich 31. Juli Veranstaltungen mit über 100 Sportlerinnen und Sportlern und über 100 Zuschauerinnen und Zuschauern. Die Zahl der Zuschauerinnen und Zuschauer kann unter bestimmten Bedingungen auf 250 erhöht werden (siehe CoronaVO Sport § 4 Abs. 3)
    – vom 1. August bis einschließlich 31. Oktober 2020 Veranstaltungen mit insgesamt 500 Sportlerinnen und Sportlern sowie Zuschauerinnen und Zuschauern (die zahlenmäßige Aufteilung zwischen Sportlerinnen und Sportlern und Zuschauerinnen und Zuschauern ist dem Veranstalter freigestellt).
    4. Umkleiden und Duschen dürfen wieder benutzt werden. Es ist jedoch sicherzustellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Nutzerinnen und Nutzern eingehalten werden kann. Der Aufenthalt ist zeitlich auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken.

    Die bisherigen Hygienevorschriften und Dokumentationspflichten sind weiterhin einzuhalten.

    Weitere Infomationen–>

  • Minister wollen Schulöffnung ohne Abstandregeln

    Die Kultusminister der Länder wollen die Schulen nach den Sommerferien wieder vollständig öffnen und in den Regelbetrieb zurückkehren. Sie streben dabei auch eine Aufhebung der Abstandsregel an, sofern es das Infektionsgeschehen zuließe. Die Schüler sollen dann auch wieder regulär im Klassenverband oder in einer festen Lerngruppe unterrichtet werden.

  • Kitas und Grundschulen kehren in Regelbetrieb zurück

    Von 29. Juni 2020 an sollen alle Kinder in Baden-Württemberg wieder regelmäßig ihre Kitas und die Kindertagespflege besuchen können. Auch alle Kinder der Grundschulen im Land sollen ab dann wieder regelmäßig zur Schule gehen können. Das hat Landeskultusministerin Susanne Eisenmann am Mittag bestätigt. Mit diesem Schritt entfalle dann die Notbetreuung in den Einrichtungen. Hintergrund sind die vorläufigen Ergebnisse der ebenfalls heute vorgestellten Kinderstudie mehrerer Unikliniken aus Baden-Württemberg, wonach Kinder nicht Treiber der Infektion sind.

  • Corona-Warn-App startet

    Im Kampf gegen das Coronavirus ist nach wochenlangen Vorbereitungen die Corona-Warn-App zum freiwilligen Verwenden für alle Bürger gestartet. Die App kommt nach Worten von Bundesdgesundheitsminister Jens Spahn passend zur jetzigen Phase weiterer Corona-Lockerungen. Sie sei „kein Freifahrtschein, aber ein wichtiges weiteres Werkzeug in der Pandemie“. Die App ermögliche dann Meldungen an Personen, die darüber sonst nie hätten informiert werden können. Spahn verwies auch auf die Urlaubszeit, wenn sich Deutsche im Ausland und bei Ferien im Inland träfen oder von Reisen zurückkommen.

    Die App soll das Nachverfolgen von Infektionen erleichtern. Dafür kann sie messen, ob sich Handynutzer über eine längere Zeit näher als etwa zwei Meter gekommen sind. Ist ein Nutzer positiv getestet worden und hat dies in der App geteilt, meldet sie anderen Anwendern, dass sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Dann kann man sich auch ohne Symptome auf Kassenkosten testen lassen. Kontaktdaten werden nicht zentral gespeichert, sondern nur auf den Smartphones.

    Spahn betonte, die App ersetze nicht vernünftiges Verhalten. Es bleibe wichtig, Abstand zu halten und teils Alltagsmasken zu tragen. Die App könne aber helfen, Kontaktpersonen schneller zu warnen.

    Hier geht es zur Installation der App: Android iPhone Für neuere Huawei-Geräte ohne Google-Dienste soll die App erst demnächst über Huaweis AppGallery verfügbar gemacht werden.

  • Corona-Warn-App startet am Dienstag

    Die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung wird am Dienstag freigeschaltet. Ziel der App ist es, Infektionsketten besser zu erkennen und nachzuverfolgen. Sie misst per Bluetooth, ob sich Anwender über einen Zeitraum von 15 Minuten oder länger näher als zwei Meter gekommen sind. Wird ein Nutzer positiv auf Corvid-19 getestet, werden die App-Nutzer informiert, dass sie sich in der Vergangenheit in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben. Dass Installieren der Corona-Warn-App ist freiwillig.

  • Baden-Württemberg erlaubt ab 1. Juni Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmern

    Ab dem 1. Juni sind öffentliche Veranstaltungen wie Konzerte mit bis zu 100 Teilnehmern in Baden-Württemberg wieder erlaubt. Das teilte Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf der Landespressekonferenz in Stuttgart mit. Voraussetzung dafür sei, dass es feste Sitzplätze gebe und Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten würden, so Kretschmann. Private Feiern sind ab dem 1. Juni mit bis zu 10 Personen wieder erlaubt, im Freien mit maximal 20 Personen. Ab dem 2. Juni dürfen laut Kretschmann Kneipen und Bars, öffentliche Bolzplätze und Jugendhäuser unter Auflagen wieder öffnen.

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