Rezension: „The Hate U Give”

Rezension: „The Hate U Give”
Buch „The Hate U Give" (Foto: Emma Raab)

von Emma Raab

„The Hate U Give“ ist die Geschichte von Starr Carter. Starr, die mit ansehen muss wie ihr bester Freund grundlos von einem Polizisten erschossen wird. Starr, die nach diesem Abend viele ungeklärte Fragen hat und nicht weiß wie sie mit der Situation umgehen soll. Ein Kampf um Gerechtigkeit und Respekt beginnt. Ein Kampf für das, was richtig ist.

Das Buch ist einfach grandios und ich finde wirklich jeder sollte es in seinem Leben mindestens einmal gelesen haben! Das Thema Rassismus ist nicht nur für betroffene, sondern auch für Außenstehende wichtig! Ich persönlich habe durch das Buch vieles gelernt und auch mein Interesse an der Black lives Matter Bewegung ist gestiegen. Es ist wahnsinnig wichtig sich mit dem Thema auseinander zu setzten und „The Hate U Give“ ist ein sehr guter Anfang dafür.

Ich fand, das Starr in dem Buch sehr authentisch dargestellt wurde. Ihr Charakter, ihre Probleme, ihr Umfeld, alles wirkt unglaublich real. Und ich finde auch, dass Starr ein sehr sympathischer Charakter ist.

Immer wieder wurden verschiedenste Personen in schwierige Situationen gebracht und immer wieder hat es mich überrascht wie die entsprechenden Personen damit umgegangen sind. Ich konnte bei den meisten auch eine riesige Entwicklung feststellen, was ich mega fand. Charakterentwicklungen sind nicht nur interessant sondern auch inspirierend. Besonders die von Starr hat mich mitgenommen.

Immer wieder zeigt sich, dass das Viertel indem Starr mit ihrer Familie Wohnt kein besonders schöner Ort ist. Gangs, Drogen und Waffen regieren ihre Nachbarschaft und trotzdem ist Garden Heights ihr zuhause, ihre Familie. Und das hat mir am aller aller besten gefallen! Obwohl der Ort, an dem Starr mit ihrer Familie lebt und die Dinge, die ihr passieren wirklich schwer zu verarbeiten sind, ist sie von Liebe umgeben. Ihre ganze Familie liebt sie und diese Liebe ist so stark, dass das, das Buch nochmal besser gemacht hat.  Ich konnte die Harmonie durch die Worte richtig fühlen!

Das einzige, was mich als Leser gestört hat, waren die Zeitsprünge, die während der Handlung stattfinden. Ich konnte zwar verstehen, warum sie eingesetzt wurden, aber ich finde, die Autorin hätte sie auch weglassen können, und die Zeit mit mehr von Starrs Gedanken füllen können. Klar, gibt es in dem Buch viel inneren Monolog von ihr, aber zu manchen Themen hatte sie einfach keine Meinung, und als Protagonistin fand ich das schon ziemlich schwach.

„The Hate U Give“ ist ein Buch, dass mich traurig, wütend und glücklich zu gleich gemacht hat. Manchmal war ich inspiriert manchmal frustriert, aber ich habe es geliebt!

Also viel Spaß beim Lesen!

Infobox

Titel: The Hate U Give
Autor: Angie Thomas
Alter: Ab 14
Genre: Jugendbuch, Coming of Age
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