Doch kein Wechselunterricht nach den Osterferien? Kretschmann zieht Ferienverlängerung in Betracht- Liveticker

Doch kein Wechselunterricht nach den Osterferien? Kretschmann zieht Ferienverlängerung in Betracht- Liveticker
Ministerpräsident Winfried Kretschmann am 3. März 2020 bei der Regierungspressekonferenz in Stuttgart (Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Alle aktuellen Entwicklungen und Zahlen zum Coronavirus im Live-Ticker!

  • Doch keine Schule für alle nach den Osterferien?

    Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat heute mit Vertretern der Eltern, Lehrkräften und SchülerInnen über das weitere Vorgehen nach den Osterferien beraten. Dort sagte Kretschmann, dass man noch nicht absehen könne, ob die Schulen nach den Ferien in den geplanten Wechselunterricht starten. Bei steigenden Inzidenz-Zahlen ziehe er auch eine Ferienverlängerung von einer Woche in Betracht. Dies erfuhr der Kurzschluss aus Teilnehmerkreisen.
    Zuletzt hatte Kretschmann am vergangenen Mittwoch im Landtag angekündigt, dass nach den Osterferien alle Schülerinnen und Schüler perspektivisch wieder in die Schulen zurückkehren sollen – allerdings nur abwechselnd und getestet. Wegen der schnellen Verbreitung der Corona-Mutante, die auch durch Kinder und Jugendliche weitergetragen wird, wurden diese Pläne aber wieder gebremst.
    Außerdem will das Land 45 Millionen Schnelltests für SchülerInnen zur Verfügung stellen. Dies wurde vom Sozialministerium dem SWR bestätigt.

  • Kretschmann will nach den Osterferien Wechselunterricht für alle

    Nach den Osterferien sollen alle Kinder und Jugendlichen schrittweise und unter bestimmten Bedingungen wieder in die Schulen zurückkehren können. Man werde alles dafür tun, Kitas und Schulen offen zu halten, so Ministerpräsident Kretschmann heute im Landtag. Dazu werden die Sicherheitsmaßnahmen weiter ausgebaut. In der kommenden Woche werde er mit Vertretern von Lehrkräften, Eltern und Schulleitungen sprechen, um eine weiterführende Strategie nach den Osterferien zu erörtern.

    Nach den Ferien sollen nicht mehr nur die Lehrkräfte regelmäßig getestet werden, sondern auch die Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht. “Dafür sind zwei Tests an den Schulen pro Woche vorgesehen”, so Kretschmann. “Jedenfalls haben wir das Ziel, dass wir perspektivisch allen Klassenstufen eine Chance auf Wechselunterricht einräumen – unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen.” Er schloss eine “Testpflicht” nicht aus.

  • Schulen öffnen ab 15. März für Klasse 5 und 6

    Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Susanne Eisenmann haben sich auf weitere Öffnungsschritte bei den Schulen verständigt. Am Montag, 15. März 2021 sollen die Grundschulen mit allen Klassen zu einem eingeschränkten Präsenzbetrieb unter Pandemiebedingungen zurückkehren. Auch die weiterführenden Schulen sollen ab 15. März 2021 mit den Klassen 5 und 6 zu einem eingeschränkten Präsenzbetrieb zurückkehren.
    Für die Grundschulen gilt dabei, dass der Präsenzunterricht in möglichst konstanten Gruppen (Kohortenprinzip) erfolgen soll. Die Klassen 5 und 6 kehren ebenfalls in den Präsenzunterricht zurück. Alle Schülerinnen und Schüler kommen ins Schulgebäude und sollen unter Berücksichtigung der AHA-Regeln unterrichtet werden. Sportunterricht findet weiterhin nicht statt. Außerschulische Partner, soweit sie fester Bestandteil des Schulbetriebs sind – zum Beispiel beim Ganztag und in der flexiblen kommunalen Betreuung – können dabei in den Präsenzbetrieb einbezogen werden. Wichtig ist aber auch hier, dass konstante Gruppen gebildet werden. Auch Spaziergänge und Ausflüge an der frischen Luft sind unter Beibehaltung fester Gruppen möglich. Alle übrigen außerunterrichtlichen Veranstaltungen hingegen sind bis auf weiteres nicht möglich. Für die Grundschulen bedeuten diese Öffnungsschritte, dass sie ab 15. März 2021 auch keine Notbetreuung mehr anbieten müssen. Auch für die Klassen 5 und 6 entfällt mit diesem Schritt die Notbetreuung, für Klasse 7 hingegen wird es weiter das Angebot der Notbetreuung geben.
    Für die Abschlussklassen gelten weiterhin die bestehenden Regelungen. Die Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr ihre Abschlussprüfungen ablegen, werden seit 22. Februar 2021 im Wechsel von Präsenz- und Fernunterricht unterrichtet. Die Schulen entscheiden dabei selbst über den Umgang des Präsenzangebots. Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7 werden zunächst weiterhin im Fernunterricht unterrichtet. Dieser Rahmen gilt zunächst bis zu den Osterferien. Sofern es die Infektionslage zulässt, soll der Präsenzunterricht auf weitere Jahrgänge ausgeweitet werden. (pm)

  • Die Schulen in BW bleiben bis mindestens 3. März geschlossen

    Die Schulen in BW bleiben bis mindestens 3. März geschlossen. Wie es danach weitergeht, ist noch unklar.

  • Fernunterricht vorraussichtlich bis Ende Januar

    Die weiterführenden Schulen in BW bleiben bis Ende Januar geschlossen. Es soll aber Fernunterricht geben. Für die Abschlussklassen soll es Ausnahmen geben. Soweit es die Infektionslage zulässt, sollen Kitas und Grundschulen ab 18. Januar wieder öffnen. Dies teilte Ministerpräsident Kretschmann auf einer Pressekonferenz mit.

  • Eisenmann will “unabhängig von den Inzidenzzahlen” Schulen teilweise wieder öffnen

    “Ich gehe davon aus und werbe sehr dafür, dass wir Kitas und Grundschulen in jedem Fall wieder in Präsenz öffnen und auch Klasse 5, 6 und 7 sowie die Abschlussklassen im Blick haben – unabhängig von den Inzidenzzahlen”, sagte Eisenmann am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Gerade mit kleineren Kindern in der Grundschule sei digitaler Unterricht im Grunde nicht möglich.
    Die Halbjahreszeugnisse soll es außerdem später geben. Da zwischen dem 16. und 23. Dezember kein Unterricht stattfand und Klassenarbeiten nicht geschrieben wurden, könne die Ausgabe auch noch im Februar erfolgen. Bei der Anmeldung an weiterführenden Schulen soll dies digital oder per Telefon möglich sein.

  • 99 Neue Fälle im LK Reutlingen – Inzidenzwert weiterhin über 200

    Das Reutlinger Landratsamt meldet für Dienstag 99 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit gibt es im Kreis insgesamt 5.709 bestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt auf 215.(pm)

  • Schulen schließen ab Mittwoch, kein Fernunterricht

    Wie Ministerpräsident Kretschmann in einer Pressekonferenz mitteilte, werden ab Mittwoch alle Schulen geschlossen. Es wird auch kein Fernunterricht stattfinden. Es wurden folgende Punkte beschlossen:

    Schulen und Kitas werden geschlossen: Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie Einrichtungen der Kindertagespflege werden ab Mittwoch, 16. Dezember 2020 bis einschließlich 10. Januar 2021 geschlossen.

    Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge (siehe unter „weitere Informationen“) werden im verbleibenden Zeitraum bis zu Beginn der regulären Weihnachtsferien am 23. Dezember verpflichtend im Fernunterricht unterrichtet. Für die Schülerinnen und Schüler der übrigen Jahrgänge ist der Beschluss gleichzusetzen mit vorgezogenen Ferien.

    Notbetreuung: Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 7, deren Eltern zwingend darauf angewiesen sind, wird im Zeitraum 16. bis 22. Dezember an den regulären Schultagen eine Notbetreuung eingerichtet. In den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) wird im Zeitraum 16. bis 22. Dezember an den regulären Schultagen die Notbetreuung für alle Jahrgangsstufen eingerichtet. Für Kita-Kinder sowie Kinder, die in der Kindertagespflege betreut werden, wird an den regulären Öffnungstagen ebenfalls eine Notbetreuung eingerichtet. Die Notbetreuung erfolgt durch die jeweiligen Lehrkräfte beziehungsweise Betreuungskräfte. Bei den Kitas und in der Kindertagespflege erfolgt die Organisation durch den Träger.

    Anspruch auf Notbetreuung haben Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten. Dies gilt für Präsenzarbeitsplätze sowie für Home-Office-Arbeitsplätze gleichermaßen. Auch Kinder, für deren Kindeswohl eine Betreuung notwendig ist, haben einen Anspruch auf Notbetreuung. Das Kultusministerium wird den Einrichtungen kurzfristig weitere Orientierungshilfen zur Umsetzung der Notbetreuung mit an die Hand geben.

  • Weihnachstferien werden doch nicht verlängert

    Die Weihnachtsferien in Baden-Württemberg werden in diesem Jahr doch nicht verlängert. Laut SWR sei es nicht gelungen, sich in der Landesregierung auf eine solche Regelung zu einigen. Stattdessen sollen nun am 21. und 22. Dezember Schüler der Klassenstufen 1 bis 7 in die Schule kommen. Die Präsenzpflicht ist an diesen beiden Tagen jedoch ausgesetzt, sodass Eltern ihre Kinder zuhause lassen können, wenn sie die Tage vor Weihnachten für die Minimierung der Kontakte nutzen wollen. Schülerinnen und Schüler ab Klasse acht werden im Fernunterricht unterrichtet. Ab dem 23. Dezember beginnen dann wie ursprünglich vorgesehen regulär die Weihnachtsferien. Schulen, die die beweglichen Ferientage nutzen wollen, um die Weihnachtsferien früher beginnen zu lassen, steht dies selbstverständlich frei.
    Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte eine Verlängerung der Weihnachtsferien befürwortet, damit Familien vor den Feiertagen in eine Art Quarantäne gehen können. Kultusministerin Susanne Eisenmann hatte die Ferienverlängerung kritisch gesehen und darauf verwiesen, dass sie für viele Familien Betreuungsprobleme mit sich bringen würde.

  • Erste Klasse am IKG in Quarantäne

    Auch am IKG müssen vereinzelt Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. Seit einer Woche befindet sich nun auch eine ganze Klasse nach einem Coronafall in Quarantäne. In ganz Reutlingen sind aktuell fast 730 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage Inzidenz liegt im Landkreis Reutlingen bei 146,3 (pro 100.000 Einwohner).

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